Innovatiebox - Steuervorteile bei Innovationen für Unternehmen in den Niederlanden

18 February 2015

ASML zahlte im Jahr 2013 einen Betrag von 144 Mio. Euro weniger Steuern, vor allem durch die Innovatiebox und RDA, einem Abzugsposten für die Unkosten, die Forscher verursachen. Dank dieser Maßnahme, aber auch durch andere Freistellungen und Rückstellungen zahlte ASML im Jahr 2013 auf einen Gewinn von 1,3 Mrd. Euro nur 62 Mio. Euro Steuern (5%).
Philips verbuchte im zweiten Quartal des Jahres 2014 einen Steuervorteil von 81 Mio. Euro. Dieser war der Erläuterung nach zu einem großen Teil der Innovatiebox zu verdanken, die seit 2013 angewendet wurde.
DAF erzielte im Jahre 2013 einen Steuervorteil von 12 Mio. Euro mit der Innovatiebox, fast das Doppelte der 6,6 Mio. Euro aus dem Jahr 2012. Der RDA-Vorteil belief sich im Jahre 2013 auf 4,4 Mio. Euro. DAF hatte 2013 eine Steuerbelastung von 21,2 %.
FEI Company stopft seit 2010 den Gewinn aus Forschung und Entwicklung, der in Eindhoven generiert wird, in die Innovationsbox. Jährlich zahlt das Unternehmen dadurch ca. 10. Mio. Euro weniger Steuern.
Neways verbuchte 2013 einen Vorteil aus der Innovatiebox von 98.000 Euro. In dem entsprechenden Jahr kam das Elektronikunternehmen mit dem Belastingdienst zu einem Abkommen zu dieser Regelung.
Auch kleine zuliefernde Unternehmen nutzen die Innovatiebox, berichtet Direktor Blankendaal von Brainport Industries. Ihm zufolge wird für sie diese Stimulanz sogar immer wichtiger, weil Zulieferer immer mehr Forschung und Entwicklung übernehmen.

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Datum: 18.2.2015